Pflege

Die neue Generation der Pflegenden

Die Masseneinwanderungsinitiative, Personalmangel, Kosten- und Effizienzdrucks eine zunehmende Professionalisieurng etc. Die heutigen Pflegenden sind mit verschieden Schlagworten betraut, welche sich zur Zeit durch die Medien schlängeln, aufbegehren und dann wieder (für eine kurze Zeit) verschwinden. Der Beruf bzw. die Branche der Pflegenden unterliegt, vor allem in den letzten paar Jahren starken Veränderungen.

Die Pflege wurde aus ihrem Sondersetting, welches die durch die die verschiedenen Institutionen getragen wurde, herausgelöst und in die schweizerische Bildungslandschaft intigriert. Diese Neuanordnung hat einerseits zu Veränderungen der Titel und der Qualifikationen geführt. Es haben Sich neue Berufe entwickelt, andere sind wie die Weiterbildung zur Höfa I und II eingegangen.

Ich nehme zunehmend einen grösseren Willen fest, den Beruf der Pflegefachfrau/-mann als eigenständigen Beruf zu verteidigen. Die Entwicklung einer eigenen Berufsidentität ohne Abhängigkeit vom Arzt und die damit verbundene Verantwortung findet zunehmend festen Boden. Themen wie Pflegewissenschaft, Pflegeethik (Careethic, Prinzipienethik etc.), Partizipation der medizinfernen Tätigkeiten zeigen zunehmend einen Kontrast zu Bild der dienenden Pflegefachfrau, welche auf Verordnungen des Arztes wartet. Auch wenn sich dieses Bild häufig noch in verschiedenen Köpfen den Menschen befindet, sei es Pflegende oder Patienten/Klienten, entspricht es keiner Realität. Ärzte bewegen sich um den Kernbereich von „Cure“ und Pflegende um den von „Care“.
Damit das Arbeitsfeld der Pflege mit den heutigen Herausforderungen der Pflege umgehen kann, entwickeln sich nun auch in der Schweiz der akademische Weg der Pflege. Obwohl diese Veränderung in anderen Ländern, wie den USA oder Grossbritannien bereits vor mehr als 20 Jahren beschritten wurden, herrscht in der Schweiz und anderen europäischen Ländern noch eine grosse Skeptis gegenüber diesen Pflegen vor. Die Aussicht, dass gewissen Ländern zunehmen „jedermann/-frau“ einen Hochschulabschluss, wirft ein schlechtes Licht auf die jüngsten Veränderungen. Gespenster wie Pseudoakademiker, Kostentreiber, Lobismus etc. greifen um sich und machen Angst.

Die neue Generation der Pflegenden werden der Bevölkerung und sich selbst beweisen müssen, was sie können. Sie werden interprofessionel und interdisziplinär stark zusammenarbeit müssen. Sie müssen dafür sorgen, dass die Pflege mit einer Stimme gehört wird.

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